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Die Chronik ist fertig und kann über den Verein erworben werden!!______________________________________________________________________________________

Erinnerung an den Kirchenbrand vor 70 Jahren 

Die Dombacher Kirche Sankt Wendelinus hat eine wechselvolle Geschichte. In alten Aufzeichnungen wird die Weihe der „Capelle Sankti Wandalini“ am heutigen Platz durch einen Weihbischof im Jahr 1477 erwähnt. 1873-1876 wurde auf Betreiben des Dichterpfarrers Dr. Franz Alfred Muth die zu kleine Kapelle abgerissen und eine neue größere Kirche errichtet. Diese Kirche mit ihrem Mauerwerk aus heimischem Bruchstein war schon in dieser Zeit ein markantes Bauwerk, das sich harmonisch in das Dorf- und Landschaftsbild einfügte. Dieses Gotteshaus, das eigentlich für Jahrhunderte gebaut wurde, hatte in dieser Form nur einen Bestand von noch nicht einmal 64 Jahren. Das einschneidenste Ereignis in der Dombacher Kirchengeschichte stellt der Kirchenbrand am 13. Februar 1940 dar, an den wir in dieser Broschüre erinnern möchten, ebenso an den Wiederaufbau der Dombacher Pfarrkirche in den Kriegsjahren 1940/1941 unter der Leitung des rührigen Pfarrers Albert Wohlrabe.

Schon erstaunlich ist, wie es der damalige Pfarrer geschafft hat, dass er in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges das Geld, das Baumaterial, die Arbeiter und z.B. auch das Material für die neuen Glocken bekommen hat.

In der Diözese Limburg wurde ein Aufruf zum Spenden gestartet, um die Wiederaufbaupläne zu unterstützen und realisieren zu können. Verwirklicht wurde der Wiederaufbau nach den Plänen des Frankfurter Architekten Martin Weber.

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Besuch der FH- Mainz

Am 22. Oktober 2009 schauten sich 23 Studentinnen und Studenten der Fachhochschule (FH) Mainz mit Prof. Susanne Reiss in Dombach um. Sie wurden von den Vorstandsmitgliedern des Vereins Dombacher Geschichte(n) e.V.
Karola Parton und Bruno Glasner  sowohl durch den älteren Teil als den neueren Teil Dombachs geführt, der ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Kirche, die alte Schule und die neue Schule gerichtet. Auch Häuser mit Stuckfassaden und Fachwerkresten in der Hintergasse fanden Beachtung.  Der im Jahr 2006 fertiggestellte Sportplatz gehörte ebenfalls zum Besuchsprogramm.
Unter Betreuung von Prof. Susanne Reiß wurde bereits für die Bad Camberger Kernstadt  von Studenten der Fachrichtung Architektur der FH Mainz eine Ausstellung zur Siedlungsgeschichte im Jahr 2008 erarbeitet und im Bad Camberger Amthof ausgestellt. Seit Frühjahr 2009 arbeitet eine weitere Gruppe von Studenten an der Geschichte von Würges. Die restlichen Stadtteile sollen von den Studentinnen und Studenten ebenfalls begangen und die jeweilige Siedlungsgeschichte aufgearbeitet werden.

 

 

Prof. Susanne Reiss (1. von rechts) sowie Karola Parton und Bruno Glasner (2. und 5. von rechts) sicherten sich gegenseitige Unterstützung zu, da bei der Erarbeitung der Ausstellung sicher auch Erkenntnisse gewonnen werden, die für die Dombacher Chronik interessant sind.

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Dombacher Geschichte(n) e.V.
info@dombacher-geschichten.de